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Gemeinde bittet, Hunde anzuleinen

Hundebesitzer werden um Mithilfe gebeten:

In jüngerer Vergangenheit kam es besonders im Bereich der Köndringer Neumühle zu Vorfällen, bei denen Wildtiere aus den anliegenden Waldstücken von nicht angeleinten Hunden verfolgt und in einem Fall sogar gerissen wurden. Gerade in der Setzzeit, in der das Wild auch am Waldrand häufiger unterwegs ist, ist das Risiko des Aufeinandertreffens mit Hunden erhöht.

Bürgermeister, Heinz-Rudolf Hagenacker (rechts) und Jagdpächter Dieter Bührer bringen die neuen Hinweisschilder an.

Die Gemeinde Teningen appelliert hier an die Hundehalterinnen und Hundehalter, ihre Tiere an der Leine zu führen, um derartige Vorfälle zu vermeiden. „Durch ein umsichtiges Verhalten aller Beteiligten können weitere Anordnungen wie zum Beispiel ein erweiterter Leinenzwang vielleicht vermieden werden“, sagt Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker.

Neues Hinweisschild im Bereich der Köndringer Neumühle.

Die Gemeinde überprüft derzeit, ob die bestehenden Anordnungen ausreichen und wo diese gegebenenfalls erweitert werden müssen. „Einsicht und Kooperation sind immer besser als Verbote“, so der Bürgermeister. Vergangene Woche wurden mehrere Hinweisschilder aufgestellt. Zusätzlich wird die Gemeinde dort, wo der Leinenzwang besteht, diesen in Kürze verstärkt überwachen und Verstöße ahnden. Hierbei geht es um den Schutz der Natur und nicht darum, Hundehalter zu ärgern. Jagdpächter und Landwirte begrüßen die Maßnahmen. Auch für die Landwirtschaft ist es existenziell, dass sich Hunde in der Vegetationszeit nicht in den Feldern aufhalten. Schon ein Hundehaufen kann eine komplette Grünfutter Silage verunreinigen und damit Rinder in Lebensgefahr bringen. Diese Gefahr scheint vielen Hundehaltern nicht bewusst.