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Leistungen

Schwerbehindertenausweis beantragen

Soziale Einschränkungen aufgrund von Krankheit, Unfall oder seit Ihrer Geburt können Sie als Behinderung amtlich feststellen lassen.

Die Feststellung ermöglicht es Ihnen, so genannte Nachteilsausgleiche in Anspruch zu nehmen.

Menschen,

  • die einen Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 haben und
  • die
    • in Deutschland wohnen oder
    • sich gewöhnlich hier aufhalten oder
    • hier beschäftigt sind,

gelten als schwerbehindert.

Hinweis: Bei schwerbehinderten Menschen treffen häufig mehrere Behinderungen zusammen (Mehrfachbehinderung). Diese können unabhängig voneinander bestehen oder sich in ihren Auswirkungen gegenseitig überschneiden und verstärken. Diese wechselseitigen Beziehungen der einzelnen Behinderungen berücksichtigt die Behörde bei der Feststellung des Grades der Behinderung (Gesamt-GdB).

In Baden-Württemberg stellen die Landratsämter fest, ob und welcher Grad einer Behinderung (GdB) vorliegt. Sie vergeben auch die Merkzeichen.

Zuständige Stelle

das Versorgungsamt beim Landratsamt, in dessen Bezirk Sie Ihren Hauptwohnsitz haben

303 Soziales Entschädigungsrecht / Schwerbehindertenrecht

Persönlicher Kontakt

Herr Bernhard Gehring

Fachbereichsleiter Soziales Entschädigungsrecht, Schwerbehindertenrecht

Telefon07641 451-3060
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Frau M. Fehrenbach
Telefon07641 451-3063
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Soziales Entschädigungsrecht, Kriegsopferfürsorge, Blindenhilfe

Frau R. Schwörer
Telefon07641 451-3062
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Soziales Entschädigungsrecht, Kriegsopferfürsorge, Blindenhilfe

Frau M. Schultis
Telefon07641 451-3065
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau M. Reinacher
Telefon07641 451-3066
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Frau M. Schätzle
Telefon07641 451-3067
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Frau E. Heim
Telefon07641 4513068
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Herr H. Markstahler
Telefon07641 451-3069
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau D. Fischer
Telefon07641 451-3064
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau E. Weber
Telefon07641 451-3075
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Geschäftsstelle Behindertenbeauftragter

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Die Behinderung besteht voraussichtlich länger als sechs Monate.

Verfahrensablauf

Sie müssen die Feststellung schriftlich oder persönlich bei der zuständigen Stelle beantragen. Je nach Angebot der für Sie zuständigen Stelle steht Ihnen auch ein Onlineantrag zur Verfügung.

Das Formular erhalten Sie dort oder auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Stuttgart. Dort können Sie auch eine Ausfüllhilfe und ein Merkblatt herunterladen. Stellen Sie den Antrag persönlich, fertigt die zuständige Stelle eine Niederschrift an.

Tipp: Füllen Sie den Antrag möglichst vollständig und gut leserlich aus. Das Landratsamt, die Stadt- oder Gemeindeverwaltung, die Fürsorgestelle für Kriegsopfer oder das Integrationsamt helfen Ihnen bei der Antragstellung. Treten nach Antragstellung besondere Umstände ein (z.B. Kündigung), sollten Sie diese dem Landratsamt unverzüglich mitteilen.

Das Amt wertet die von Ihnen vorgelegten ärztlichen Unterlagen aus und zieht bei Bedarf auch weitere Befundberichte von Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten bei, wenn Sie die Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht im Antragsformular unterschrieben haben.

Danach erhalten Sie vom Landratsamt einen Feststellungsbescheid - auch, wenn der festgestellte GdB weniger als 50 beträgt. Der Feststellungsbescheid enthält

  • die einzelnen Behinderungen,
  • den Grad der Behinderung (GdB) und
  • die weiteren gesundheitlichen Merkmale (Merkzeichen).

Beträgt der festgestellte GdB 50 oder mehr, erhalten Sie einen Schwerbehindertenausweis.

Erforderliche Unterlagen

Um das Verfahren zu beschleunigen, sollten Sie Ihrem Antrag folgendes beilegen:

  • umfassende Arztberichte mit genauer Beschreibung des Befundes und des Funktionsausfalles oder
  • Ihre hausärztlichen Untersuchungsunterlagen, z.B.:
    • Facharztbriefe
    • Krankenhausberichte
    • Kurschlussgutachten
    • Röntgenbefunde

Hinweis: Ärztliche Bescheinigungen, die nur die geäußerten Klagen und Beschwerden enthalten, reichen nicht aus.

Kosten

keine

Hinweis: Soweit Ihnen Kosten für die eingereichten ärztlichen Bescheinigungen entstehen, kann die Behörde keine Erstattung der Kosten garantieren.

Formulare und Onlinedienste

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 29.05.2020 freigegeben.